Weihnachtsbäckerei

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Heute habe ich mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Dazu habe ich mir Weihnachtsmusik reingezogen, um in die richtige Stimmung zu kommen. Der Schnee vor der Tür und das knistern des Kachelofens tat sein Übriges.
Beim Backen kamen mir dann öfters die Tränen. Tränen der Freude auf die Zeit die kommen wird. Das nächste Weihnachtsfest wird das Erste zu dritt. Ich werde in der Küche stehen, das Kleine wird mir beim Backen zusehen und in den nächsten Jahren vielleicht sogar mit backen. Leuchtende Kinderaugen bei der Bescherung. Weihnachtslieder singen. Kekse futtern. Basteln. Schneemann bauen…

Ich kann es noch gar nicht glauben, dass ich bald Mama bin. Manchmal bekomme ich regelrecht Angst vor dieser Aufgabe. Vorallem wenn ich beim einkaufen völlig entnervte Mütter mit ihren schreienden, quengelnden Kindern sehe. Oder wenn ich lese, wie andere Mütter mit ihren Babys zu kämpfen haben. Sie schreien nur, schlafen schlecht bis gar nicht und halten die Mamas auf Trab. Auch von depressiven Phasen habe ich gelesen. Ich bin kein Mensch von Traurigkeit und kann mir schlecht vorstellen, auch irgendwann zu einem miesgelaunten Wrack zu werden.
Sicherlich sind solche Ängste völlig normal. Trotzdem bin ich manchmal sehr erstaunt wie sehr es mich doch verunsichert. Und dann bekomme ich immer wieder gesagt, dass ein Lächeln des Kindes für all den Ärger entschädigt 🙂

Das Konzert hat Krümelchen übrigens ganz gut weggesteckt. Es hat zwar ein wenig rebelliert und ich hatte so das Gefühl, dass es sich versucht hat im Bauch zu verstecken. Aber auf der Heimfahrt hat es dann geschlafen.
Trotzdem würde ich es nicht nochmal im 8. Monat machen. Es hat doch stark vibriert im Bauch. Aber das Konzert war geil. Livemusik ist einfach wunderbar ❤

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12 Kommentare zu “Weihnachtsbäckerei

  1. Bei uns war am vergangenen Wochenende Weihnachtsbäckerei angesagt – und wir hatten ganz ähnliche Gedanken wie du. Das letzte Weihnachten zu zweit – ab kommendem Jahr ticken die Uhren anders…

    Irgendwie komisch, dieser Gedanke – aber auch wahnsinnig schön. Freu mich schon auf die Zeit, auch wenn ich ganz ähnlich wie du schon ein wenig Bammel davor habe, den Aufgaben wohlmöglich nicht gerecht werden zu können.

    Aber versuchen wir doch einfach positiv zu denken: wir lieben unsere Krümelchen über alles und würden alles für sie tun – und so werden wir die Herausforderungen wohl irgendwie meistern können (unsere Eltern haben es mit uns schließlich auch geschafft).

    Tschackaaaaaaaaaaaaa, wir schaffen das!!!! 😉

  2. Mhhh sieht das lecker aus. Für uns wird es das erste Weihnachten zu dritt und letztes Jahr hatte ich die gleichen Gedanken. Mach dir keine Sorgen, von den „Horror“ Babies, die ihre Eltern zum Wrack machen gibt es nicht viele. Ausserdem ist das eigene Baby so was schönes und spezielles, dass man alles verzeiht.
    Ich bin gespannt wie Weihnachten dieses Jahr wird, das Erste mit Baby 😀 aber ich glaube es wird einfach anders schön als bisher…

  3. Wenn ich so entnervte Mütter sehe, denke ich immer: Wieso geht ihr nicht früher los wenn ihr wenig Zeit habt? Ich denke, vieles ist eine Sache der Planung und der Einstellung. Wo ich früher am morgen schnell runter zum Bäcker bin, der im gleichen Haus ist, muss ich heute erst den Keks stillen, wickeln, anziehen, nochmal stillen und denn los.
    Der Keks weckt mich die Nacht bis zu 6 mal und will gestillt werden, ist noch immer im Wachstumsschub und die Zähnchen rechen durch. Sie war noch nie so ätzend. Dafür lacht sie jetzt wenn wir sie anlachen und versucht uns nach zu ahmen .. Das geht vorbei und ich sag mir immer, für sie ist das noch schlimmer, sie versteht das alles gar nicht und sie ist nicht gefragt worden ob sie das will, ich hab mir das sehr wohl ausgesucht und jetzt helf ich ihr.

    • Da hast du vollkommen recht. Es geht alles vorbei… Ich bin gespannt auf die neue zeit die kommen wird. Auch wenn sie mir Angst macht. Aber wir haben auch schon andere Dinge gemeistert 😉

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