Mama-sein

Schreckmomente einer Mutter

Wir haben unseren Krümel ja in einem Beistellbett in unserem Schlafzimmer. Seit über einer Woche bringen wir ihn abends zwischen 19 und 20 Uhr nun schon alleine ins Bett und das klappt auch ganz gut. Vorher lag er bei uns im Wohnzimmer im Stubenwagen und ging dann zusammen mit uns ins Bett. Aber er wurde immer unruhiger und schlief immer schlechter. Seit wir ihn abends ins Bett bringen, läuft das Einschlafen und vorallem auch Durchschlafen recht gut. Er kommt nur 2-3x pro Nacht und schläft dann nach Stillen und Windelwechsel wieder schnell ein. Auch Dank des tollen Herzschlag-Schafs von Sterntaler (ich berichtete).

Wir haben aber kein herkömmliches Beistellbett, welches direkt ans Bett angebracht ist, sondern ein normales Babybettchen haben, wo wir eine Seite abmontiert haben. Das haben wir dann an unser Bett angedockt und zwischen Wand und unserem Bett eingeklemmt. Und zwischen unser Bett und dem Beistellbett eine dicke Decke gelegt, damit der Höhenunterschied zwischen unserer Matratze und der Babymatratze überbrückt wird. Leider rutscht unser Bett aber immer wieder mal ein Stück vom Babybett weg, gerade wenn ich Nachts öfter aufstehe und aus dem Bett raus robben muss. Aber dafür ist  ja auch die Decke da. Vor zwei Nächten dann, wache ich auf, weil ich unseren Kleinen jammern höre. Als ich einen Blick in sein Bettchen werfe, erschrecke ich zu Tode. Er ist weg! Im nächsten Augenblick entdecke ich ihn zwischen unseren Betten auf der Decke, die aber schon ziemlich nach unten in die Ritze abgesunken ist. Er war also quasi „eingeklemmt“ zwischen unseren Betten. Ich hab ihn sofort raus gezogen und geküsst und mich tausendmal entschuldigt. Ich war so schockiert, dass ich nicht mehr einschlafen konnte und ihn ganz fest im Arm hielt, bis es hell wurde. Klar, es ist nichts passiert und es konnte eigentlich auch nichts passieren, aber trotzdem! Er ist nun schon so mobil und rödelt trotz Pucksack richtig viel rum.

Jetzt  haben wir sein Bettchen von unserem Bett abgerückt und das Seitenteil wieder angeschraubt. Er hat also nun sein ganz eigenes Bettchen in unserem Schlafzimmer. Und was soll ich sagen? Er hat heute Nacht ganz wunderbar geschlafen. Er kam nur einmal und wollte was trinken und seine Windel gewechselt bekommen. Dann schlief er bis heute morgen durch. Ob es nun daran lag, dass er die Bewegungen unseres Bettes nicht mehr mitbekommt oder ob was anderes der Grund war… ? Ich weiß es nicht.. Auf jeden Fall ist es erholsam gewesen und es könnte meinetwegen gerne so bleiben. In 2-3 Monaten wollen wir mal versuchen, ob er auch alleine in seinem eigenen Zimmer schläft. Mal sehen wie das läuft 😉

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10 thoughts on “Schreckmomente einer Mutter”

  1. Hey meine Liebe 🙂 … klar das man da erst mal einen Riesenschreck bekommt, allerdings kann ich dir aus Erfahrung sagen, dass die kleinen Würmchen das meist lustiger finden, als du … kam ich doch neulich vom Klo zurück ins Wohnzimmer, hatte sich das Kind die Decke über das Gesicht gezogen. Panisch stürmte ich zu ihm und „rettete“ ihn und was kam als Dank: Ein fettes Grinsen über das ganze Gesicht und der sofortige Versuch sich das Ding wieder vors Gesicht zu legen! Soviel also zu Babys Einstellung gegenüber mütterlicher Angst 😉

  2. So ähnlich hatten wir das auch obwohl wir ein richtiges Beistellbettchen haben. Der kleinen Käfer hat so rumgerödelt, dass er zu mir ins Bett gekullert ist. Hatte die nächsten Nächte total Angst, dass er unter meine Bettdecke rutscht…

  3. Es ist ja nichts passiert 🙂 aber Panik bekomme ich auch immer in solchen Momenten.

    Wir mussten fast nie nachts wickeln, als Mia noch so klein war.
    Hab das immer versucht morgens zu machen, weil sie sonst gleich so munter wurde. Macht er nachts so viel in die Windel?

    1. Nein eigentlich nicht. Die Hebamme meinte nur, dass man ihn mindestens 1x in der Nacht wickeln sollte. Wobei ich das auch schon wieder etwas lockerer sehe. Er ist durch das nächtliche wickeln leider sehr schnell hellwach. Deswegen wickle ich ihn nachts nur noch wenn ich merke dass er deswegen unruhig wird.

      1. Ja, das stimmt, die Babys werden beim Wickeln dann hellwach.

        Ein bisschen Pippi stört die Kleinen übrigens nicht, aber wenn die Windel ganz voll ist, müssen wir auch nachts wickeln.

        Aber generell bekommt Mia morgens dann ihre frische Windel.

  4. Solche Momente sind schlimm. Da macht man sich Vorwürfe auch wenn gar nichts passiert ist.
    Ich hab das Julimädchen nachts mal beim Stillen fallen lassen. Ich hab im Sitzen gestillt, hatte sie im Arm und bin dann selbst eingeschlafen, dabei ist sie mir vom Arm gerollt. Sie hats nicht mal gemerkt und ist weich auf die Decke gerollt und nicht mal aufgewacht, aber ich hatte die ganze Nacht Herzrasen.

  5. Darum schläft der Keks bei mir, da kann sie nicht raus fallen. In so früh in sein eigenes Zimmer abzuschieben würde ich mir über legen, allgemein geht der Rat eher dazu, dass Babies das erste Jahr im Eltern Schlafzimmer schlafen sollen.

    1. Das geht leider nicht. Der Hund sowie die Katze haben das Bett seit Jahren in Beschlag genommen und lassen sich leider nicht mehr daraus vertreiben. Haben schon alles versucht. Und gerade der Hund ist alles andere als rücksichtsvoll. Ich hätte Angst dass der den Krümel tritt bzw auf ihn drauf hopst. Ich hab auch regelmäßig blaue Flecken von ihm 😦

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