Was passiert in einem Jahr?

In nicht mal mehr einem Jahr werde ich wieder arbeiten gehen (müssen). Als ich noch schwanger war, war der Gedanke daran ganz klar und ich sah kein Problem darin, mein Kind abzugeben. Heute fühle ich eine große Traurigkeit, wenn ich daran denke. Er ist so klein und ich genieße jede Minute mit ihm. Ich rieche an ihm, sauge seinen Duft ganz tief ein und streichle sein flaumig weiches Haar. Ich liebe seine kleinen Zehen, küsse seine Füße, wann immer er seine Söckchen weg strampelt und ich diese kleinen perfekten Füßchen zu Gesicht bekomme. Wenn er mich anlächelt, dann kann der Tag noch so schrecklich sein… Dann lächle ich zurück und vergesse für einen Augenblick wie es mir gerade geht. Ich mache mich liebend gern für ihn zum Affen, wenn ich mit dem Po wackle, tanze und ihm dabei vorsinge. Er lacht dann und allein dafür mache ich das sehr gerne.
Seit neustem brabbelt er auch schon. Er ahmt sogar schon Laute nach und freut sich dann riesig. Sein liebstes „Wort“: gruuuu! ❤

Der Abschied wird mir unendlich schwer fallen. Das weiß ich jetzt schon. Aber es muss sein. Und wenn ich lese, dass einige meiner Bekannten keine Zusagen für Kitas bekommen, dann bin ich doch sehr froh, dass wir 2 Zusagen für den gewünschten Zeitpunkt haben. Unsere "Wunsch-Kita" ist zwar nicht dabei, aber das ist ok. Ich bin mehr als zufrieden damit. Nur der Abschiedsschmerz wird mir das Herz brechen…

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7 Kommentare zu “Was passiert in einem Jahr?

  1. Hey du Liebe…ich kann genau nachvollziehen, wie du dich fühlst – hab das ja auch alles in einigen Blogs ausgeführt 😉 – aber ich kann dich in einem beruhigen. So schlimm es ist dein kleines Wunder abzugeben, nur so erfährst du, wie toll es ist, nach Hause zu kommen und begrüßt zu werden, als wärst du der Hollywood-Superstar Nr.1. Also, think positive

  2. Du sprichst mir aus dem Herzen! Genau so habe ich mich auch gefühlt. Vor der Geburt hielt ich das für keine grosse Sache, nach der Geburt graute es mir jeden Tag mehr vor Tag X, an dem ich meinen kleinen Mann zum ersten Mal in der Kita abgeben musste. Nun, der Tag X kam (schon mit 6 Monaten) und es war anfangs schwierig, aber inzwischen geht es ganz gut. Glaub mir, in einem Jahr wird Lenny schon so viel grösser sein und das wird dir die Trennung von ihm auch leichter machen. Und wie frhoppe schreibt, die Begrüssung abends macht den Trennungsschmerz allemal wieder wett 🙂

  3. Ich hab das am Anfang auch gedacht, jetzt freu ich mich wenn das Monster fremd betreut wird. Nach 7 Monaten 24 Stunden, 7 Tage nichts anderes sein als Mama, freu mich mich auf eine Pause. Mal wieder atmen. Auch wenn es gemein klingt.

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