der siebte Schub – oder: Nerven wie Drahtseile

Es ist seit ca. einer Woche wirklich kein Zuckerschlecken mehr. Mein kleiner, süßer, lieber Junge hat sich in ein unzufriedenes Monster verwandelt. Er schreit, sobald man den Raum verlässt… ach was sage ich, sobald ich ihn nur ablegen will. Er ist sehr unzufrieden mit allem. Außerdem isst er sehr schlecht und schläft Nachts nicht mehr durch. Er wacht auf und will dann nur kuscheln und im Arm gehalten werden. Es ist superschwer ihn dann wieder zum Schlafen zu bewegen.

Erst dachte ich es sind die Zähnchen, denn davon bekommt er momentan 2 auf einmal. Aber alle Globuli und sonstige schmerzlindernde Mittelchen halfen nichts. Dann hörte er plötzlich auf mit Stehen. Er verlagerte sein Gewicht nur noch auf das linke Bein und jammerte wenn ich das rechte Bein bewegte. Wir haben das beobachtet und sind dann in die Kinderklinik gefahren. Dort wurde er abgetastet, Blut genommen, Ultraschall gemacht und geröntgt. Doch leider oder Gott-sei-Dank kamen wir auf kein brauchbares Ergebnis. Er bekam Ibuprofen-Saft und wir sollten weiter beobachten. Ein paar Tage später wurde es dann merklich besser und er steht jetzt wieder wunderbar auf beiden Beinchen. Ich bin so froh!

Aber sein Schub kostet mich wirklich Nerven. Das ständige Weinen und Unzufrieden-sein macht mich fast verrückt. Er wacht morgens auf und es geht gleich los. Und ich bin so froh, wenn ich ihn Abends ins Bett gebracht habe und der Tag vorbei ist. Das tut mir selbst so leid, weil ich ihn ja eigentlich über alles liebe und so nicht über ihn denken will, aber es ist nunmal Tatsache. Ich wünschte der Schub wäre vorbei und ich hätte meinen Liebling wieder. Aber laut dem Buch dauert der Schub so um die vier Wochen. VIER! Ich glaube bis der Schub vorbei ist, bin ich reif für die Klapse.

Ich kann ihn nicht ständig rumschleppen und im Arm haben, auch wenn das wirklich schön ist. Aber ich habe auch noch andere Bedürfnisse. Duschen, auf die Toilette gehen, essen z.B.
Wie war der siebte Schub bei euch? Was kann ich tun, damit es ihm besser geht?

Und ganz unbemerkt…

… schleicht sich der zweite Zahn heran. Dieses Mal habe ich kaum was bemerkt. Ein klein wenig motzig war der Krümel. Und gestern entdeckte ich ihn dann, direkt neben dem ersten Zahn. Sieht total süß aus ❤ Wären sie oben, würd er aussehen wie ein Häschen… hihi

Milchzaehne_Kruemelchen_2

Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Beissen tut er übrigens nicht mehr bzw. er versucht es ab und an und ich sage dann gleich „AUA“, wenn ich es bemerkte. Dann schaut er mich ganz verschämt an und lässt es auch gleich bleiben. Und auch das Kneifen hat er fast ganz gelassen. Jippie! 😀

Montag waren wir bei der U5. Alles in bester Ordnung. Er ist mit seinen 8070 Gramm und 70 cm genau im Rahmen und erfreut sich auch sonst bester Gesundheit. So muss es sein. Allerdings macht es mir etwas Angst wie schnell das nun alles von statten geht. In ein paar Tagen ist er schon 7 Monate alt. Die Zeit rast nicht nur, sie fliegt in Lichtgeschwindigkeit an mir vorbei. Und ich habe immer das Gefühl, die Zeit mit meinem Kind nicht richtig auszukosten. Ich will nicht, wie meine Mum, in ein paar Jahren zu meinen erwachsenen Kindern sagen: „Ich habe etwas Grundlegendes verpasst. Ich hätte so gern mehr Zeit gehabt, als ihr klein wart.“
Aber der Alltag nagt an einem und fordert. Putzen, aufräumen, kochen, telefonieren, einkaufen… und Hobbies hat man ja auch noch, die man zwar hinten anstellt, aber dennoch ab und zu mal ausleben möchte (nähen z.B.).

Ach… kann mal jemand die Welt anhalten? Ich würd gern aussteigen!

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Blöde Zähnchen…

Ja weiterhin das leidige Thema: Zähne! Er jammert, er weint, er ist nicht zu beruhigen. Und meine Nerven schleifen langsam aber sicher etwas am Boden. Gut, es gibt auch Tage, an denen er mein kleiner Sonnenschein ist. Da lacht er und spielt. Er kann sich auch allein beschäftigen und plappert fröhlich vor sich hin. Und dann schlägt es plötzlich wieder um und er ist weinerlich und meckert rum. Aber ok, auch das geht vorbei… 😉

Und wieder einmal habe ich die Stillberatungs-Hotline in Anspruch nehmen müssen. Denn an einem Tag als er übelst zahnte (was ich aber bis dato nicht wusste, weil er sonst noch nie so extrem war), wollte er nicht mehr trinken. Sobald er sich meiner Brust näherte weinte er und schob mich energisch weg. Und das ging einige Stunden so. Ich war echt am verzweifeln. Aus der Flasche wollte er trinken, also sah ich keinen Zusammenhang zwischen Brust verweigern und Zahnschmerzen. Also rief ich bei der Stillberatungs-Hotline an und schilderte mein Problem. Sie meinte dann, dass ich doch mal Dentinox drauf schmieren sollte, kurz warten und dann nochmal anlegen sollte. Ja und was soll ich sagen? Es klappte! Er trank ganz wunderbar.

Ich habe übrigens nochmal eine Mamibox getestet. Dieses Mal war ich sehr zufrieden mit dem Inhalt. Ganz tolle Sachen, die ich auch wirklich gut gebrauchen kann.

mamibox2

Da hätten wir ein Kuscheltier sowie ein Lätzchen von Hauck, eine Schoko-Maske (die verwende ich sowieso selbst sehr oft), Bodylotion von frei, Babysocken von Nursery Time (die sind meinem Krümel leider schon zu klein, aber man kann die ja für ein anderes Kind aufheben), einen Fieber-Schnller von Geratherm (sehr praktisch. Bin total begeistert), Reinigungsgel von Avene, von L´ORÉAL zwei Döschen Revitalift Total Repair 10 Tagespflege (für meine Falten die sich wegen den Zähnchen langsam bilden) und ein toller Blumenmeer-Tee von Imogti (absolut anbetungswürdig)…

Alles in allem eine gute Mischung und Krümelchen liebt das Kuscheltier ohne Ende 🙂 Weiter so Mamibox!

Darf ich euch übrigens nochmal an mein Gewinnspiel erinnern?? Morgen ist da Teilnahmeschluß. Also hopp hopp! Noch schnell mitgemacht!!

Abstillen!?!

So, nachdem ich nun mehrfach in die Brust gebissen wurde, ist es wohl offiziell: Der erste Zahn ist da!

Milchzaehne_Kruemelchen

Total niedlich wie er damit aussieht, auch wenn es jetzt richtig schmerzhaft wird. Ich habe jedes Mal laut „Au!“ geschrien, wenn Krümelchen mich gebissen hat, aber er lässt sich davon nicht beeindrucken. Auch zwickt er mich richtig dolle in die Brust in letzter Zeit. So sehr, dass mir Abends die Brüste richtig schmerzen. Auch hier bringt es nichts, lautstark darauf aufmerksam zu machen, dass es weh tut.
Ich denke es ist wirklich langsam an der Zeit ernsthaft über das Abstillen nachzudenken. Ich würde gerne das nächtliche bzw. abendliche Stillen beibehalten. Also bevor ich ihn ins Bett bringe, quasi als „Betthupferl“ und dann Nachts (falls er Nachts aufwacht) und morgens gleich die erste Mahlzeit. Meint ihr das ist machbar? Also macht das die Brust mit?

Er isst nun Mittags und Abends seinen Brei. Und ab und zu darf er auch mal was vom Tisch haben. Wobei das mit dem selbstgemachten Brei ja nach hinten losgegangen ist. Anfangs mochte er ihn ganz gern, fing dann aber irgendwann ihn zu verschmähen. Jetzt isst er nur noch gekaufte Gläschen und mein Gefrierschrank ist voll mit selbstgemachtem Brei, den keiner essen will 😦 Schade. Es hat soviel Spaß gemacht für ihn Breie zuzubereiten. An der Auswahl kann es auch nicht liegen. Denn er mag keine Sorte mehr, die selbstgemacht ist. Dabei finde ich ja, dass die viel besser schmecken als das Zeug ausm Gläschen. Gerade bei Spinat musste ich echt würgen und er schaufelte es lustig in sich hinein… verkehrte Welt.

Außerdem haben wir Krümelchen gestern zum ersten Mal Wasser aus dem Glas gegeben. Dafür haben wir ein kleines Likörglas genommen. Beim ersten Versuch war zwar mehr auf den Klamotten als im Mund, aber beim zweiten Versuch ging das ganz super und ihm hat es soviel Spaß gemacht. Das ist echt toll.

Momentan ist er eh total gut drauf. Wenn man morgens in sein Zimmer kommt, dann wirft er sich vor Freude auf den Bauch, strampelt wie wild mit Armen und Beinen und lacht. Das ist einfach der Hammer. Und dann liebt er es ja gekitzelt zu werden. So fängt der Tag gleich gut an 🙂 Natürlich hat er auch seine schlechten Zeiten, aber meist kriegt man das mit ein bisschen Feingefühl wieder ganz gut hin und kann den Rest des Tages mit ihm geniessen. Und das ist wirklich toll mit ihm. Er blubbert und lacht, teilweise singt er sogar ein bisschen. Ganz die Mama eben 🙂

 

Ich kann sie fühlen…

Ja! Heute habe ich seine kleinen Zähnchen zum ersten Mal gefühlt… Als der Krümel mir schön mit Schmackes in die Brust gebissen hat 😀 Und dann hab ich sie auch mit dem Finger erfühlen können. Unten. Vorne. 2 Stück. Und was ich so sehen konnte, denn der Herr lässt einen ja nicht ohne weiteres in den Mund guggen, sind da 2 fast transparente Spitzen sichtbar.

JUHU! Endlich! Bisher merke ich allerdings noch kein großes Gejammer. Er schläft immer noch sehr gut durch und auch das Sabbern ist nicht mehr geworden. Einzig ein wenig mehr weinerlich ist der Krümel und er hat die letzten paar Tage keinen Brei am Mittag gegessen. Und er hat fünf kleine rote Punkte im Gesicht bekommen. Quasi über Nacht, denn gestern war noch nichts zu sehen. Kann das vom Zahnen kommen? [edit 6.9.: Wir waren grad beim Arzt. Das sind ganz simple Mückenstiche]

Achja und für alle Blogger/innen, die gerne mal ein schönes Bild von sich auf Leinwand hätten, gibt es hier eine absolute Knalleraktion von meinxxl.de. Da könnt ihr einen 50€ Gutschein für eure nächste Bestellung abstauben. Bilder wirken auf Leinwand einfach besser 🙂